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Abendmahl

Bedeutung des Abendmahles

In den Evangelien wird mehrfach erzählt, dass Jesus sich mit Leuten zusammensetzte, die damals allgemein keine Achtung genossen. Es gab aber Leute, die daran Anstoß nahmen, dass er mit solchen Menschen zusammen aß, denn auch damals wurde gemeinsames Essen als ein Zeichen der Gemeinschaft empfunden. Jesus hat sich dadurch aber keineswegs davon abhalten lassen. (Markus 2,15-17). Und so hat Jesus bei der letzten Mahlzeit, die er mit seinen Jüngern hielt, für alle Zeiten auch das Essen eines Stücks Brot und das Trinken eines Schlucks Wein zum Zeichen der Verbundenheit mit ihm selbst werden lassen.

Als Jesus das Brot durchbrach und den Kelch herumreichte, kündigte er an, dass sein Leib genauso zerbrochen wird wie das Brot und dass sein Blut vergossen wird, wie der Wein nun ausgetrunken wird. Die Jünger begriffen mit Erschrecken, dass offenbar jetzt das eintreten würde, was Jesus ihnen schon früher gesagt hatte: Der Weg nach Jerusalem ist der Weg in den Tod. Vielleicht haben die Jünger auch verstanden, dass Jesus jetzt mit ihnen durch diese Mahlzeit verbunden sein wollte und dass dieses Brot und dieser Wein auch in Zukunft zum Zeichen der Verbundenheit mit ihm werden sollte. Wohl erst, als Jesus auferstanden war, wurde ihnen vollends deutlich, dass sie sich auch weiterhin gegenseitig Brot und Wein geben sollten, so wie Jesus es ihnen beim letzten Mahl gesagt hatte: „Das tut zu meinem Gedächtnis.“ Ihnen wurde deutlich, dass Jesus mit den Worten: „Nehmt, esset, das ist mein Leib“ und „Trinkt alle daraus, das ist mein Blut“ ihnen sagen wollte, dass er immer gegenwärtig ist, wenn dieses Mahl gefeiert wird. Jesu Jünger erkannten: Wer das Abendmahlsbrot isst und den Wein trinkt, hat so Gemeinschaft mit Jesus.

Abendmahlskelch in der Nordwohlder Kirche


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letzte Änderung: 31.05.2010